Die Liebe der vier Obersten

Die traditionellen Amateurbühnen sind fester Bestandteil des Zürcher Kulturlebens. Ihr erfolgreichster Repräsentant, die Junge Bühne Zürich, erhielt in den letzten Jahren mit Stücken von Frisch, Brecht, Ionesco, Shakespeare, Wilder und dergleichen stets erstklassige Kritik. Kenner der Szene rühmen die feinfühlige und tiefgründige Umsetzung, den humorvollen Sarkasmus und die Kunst, vor einem in jeder Hinsicht stimmigen Bühnenbild mit natürlicher Schauspielkunst einen Spannungsbogen zum Publikum aufrecht zu erhalten, der die grossen Bühnen der Stadt in den verstaubten Winkel der Langeweile verweist. – Kurz: Theater as it’s best.

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Die Liebe der vier Obersten steht heuer auf dem Spielplan. Sir Peter Ustinov nimmt in dieser Komödie die Politschwergewichte England, Frankreich, Russland und USA auf die Schippe. Das Stück war 1953 in London ein Grosserfolg, erhielt in den Staaten den Preis für das beste ausländische Theaterstück und lief in Paris gleich sechs Jahre lang durch. Kein Wunder, der Autor ist ein Multitalent: Produzent, Regisseur, Schauspieler (z.B. Tod auf dem Nil), Oskarträger, sechsfacher Ehrendoktor, UNICEF-Botschafter, etc., etc. – Zitat:“Wahrscheinlich bin ich deswegen so glücklich, weil ich nie zufrieden bin.”